Betriebsbedingte Kündigung - so sichern Sie sich eine Abfindung!

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten hat schon so manch ein Arbeitnehmer eine unliebsame Überraschung in Form einer Kündigung erlebt. Als Begründung wird dann beispielsweise die Schließung einer Abteilung angegeben: eine klassische betriebsbedingte Kündigung. Was Sie jetzt tun sollten und wie Sie eine Abfindung erwirken können, verraten wir Ihnen hier.

Sie haben auf der Arbeit alles gegeben und wurden doch gekündigt? Das kann Ihnen mit einer betriebsbedingten Kündigung passieren, die nichts mit fehlendem Arbeitseinsatz Ihrerseits zu tun hat. Für diese betriebsbedingte Kündigung müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die der Gesetzgeber und Arbeitsgerichte genau definiert haben. Da diese Regeln aber des Öfteren Arbeitgebern nicht bekannt sind, erweisen sich sehr viele betriebsbedingte Kündigungen im Nachhinein als unwirksam. Daher sollten Sie Ihre Kündigung unbedingt von mehrabfindung.de prüfen lassen.

Die Zeit drängt: Das sollten Sie im Falle einer betriebsbedingten Kündigung tun

Sie haben nach Zugang einer betriebsbedingten Kündigung nur drei Wochen Zeit, um beim zuständigen Arbeitsgericht eine sogenannte Kündigungsschutzklage zu erheben. Diese Frist dürfen Sie nicht versäumen, wenn Sie Ihre Rechte wahren wollen, denn: Nach Ablauf der drei Wochen haben Sie keine Möglichkeit mehr, Ihren Arbeitgeber für eine unrechtmäßige Kündigung zu belangen.

Diese Voraussetzungen gelten für die betriebsbedingte Kündigung

Vier Voraussetzungen entscheiden über die Zulässigkeit einer betriebsbedingten Kündigung:

  1. Betriebliche Erfordernisse: Wenn zum Beispiel eine Abteilung geschlossen wird oder der Betrieb gänzlich oder teilweise stillgelegt wird.
  2. Kündigung des Arbeitnehmers ist dringlich: Weil es beispielsweise keine andere Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung für Sie als Arbeitnehmer etwa an einem anderen Arbeitsplatz gibt.
  3. Interessenabwägung fällt zugunsten des Arbeitgebers aus: Heißt konkret: Der zu erwartende wirtschaftliche Schaden für den Arbeitgeber bei Fortführung des Arbeitsverhältnisses muss größer sein, als Ihr Interesse, den Job zu behalten. Ihr Interesse als Arbeitnehmer wird dabei an sozialen Kriterien wie zum Beispiel Alter und/oder Krankheit bemessen. Umstände also, die es Ihnen möglicherweise schwer machen würden, einen neuen Job zu finden.
  4. Korrekte Sozialauswahl: Gekündigt werden dürfen zunächst nur sozial am wenigsten schutzbedürftige Personen. Hier werden im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern zum Beispiel Lebensalter, Unterhaltspflichten, Schwerbehinderungen etc. als ausschlaggebende Faktoren herangezogen.

Diese Fehler können eine betriebsbedingte Kündigung unwirksam machen

Nicht nur Fehler bei der sozialen Auswahl oder die fehlende Dringlichkeit können eine betriebsbedingte Kündigung unwirksam machen. Beispielsweise kann auch das Nichteinhalten der Schriftform, eine Unterschrift von einer nicht berechtigten Person auf der Kündigung oder der fehlende Hinweis auf die Kündigungsfrist das Kündigungsschreiben unwirksam machen. Nicht beachtete Anhörungs- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats können unter Umständen ebenfalls zur Unwirksamkeit der Kündigung führen. Auch gelten bei bestimmten Arbeitnehmergruppen wie etwa für Schwerbehinderte oder Betriebsräte für die Wirksamkeit der Kündigung weitere spezifische Voraussetzungen, die der Arbeitgeber einhalten muss.

» Achtung! Nicht in jedem Unternehmen gilt das Kündigungsschutzgesetz

Die Geltung des Kündigungsschutzgesetzes ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Sie müssen als Arbeitnehmer mehr als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sein. Darüber hinaus müssen in Ihrem Betrieb mehr als zehn Mitarbeiter arbeiten.

Unsicher, ob Ihre Kündigung rechtmäßig ist? Jetzt einfach mit mehrabfindung.de überprüfen lassen!

Überhaupt eine Kündigung zu erhalten, ist schon stressig genug. Nun auch noch ohne Fachwissen zu prüfen, ob die Kündigung rechtmäßig war, zehrt noch mehr an den Nerven. Diese Sorge möchten wir Ihnen von mehrabfindung.de gerne abnehmen: Wir überprüfen für Sie kostenlos, ob die Kündigung rechtmäßig war. Im Endergebnis könnte dann eine Weiterbeschäftigung in Ihrem Betrieb oder eine Abfindung durchsetzbar sein.


So einfach geht es, Schritt für Schritt:

1. Angaben zur Kündigung machen

Anhand Ihrer Angaben zur Kündigung prüfen die Experten von mehrabfindung.de die Wirksamkeit Ihrer Kündigung. Denn häufig weisen Kündigungen Fehler auf, die anfechtbar sind.

2. mehrabfindung.de beauftragen

Sie beauftragen mehrabfindung.de und unser Vertragsanwalt leitet alle erforderlichen rechtlichen Schritt ein. In der Regel spricht unser Vertragsanwalt zunächst mit Ihrem Arbeitgeber und versucht, eine außergerichtliche Kündigung zu erreichen. Lenkt Ihr Arbeitgeber nicht ein, erhebt der Vertragsanwalt in Ihrem Namen und auf unsere Kosten für Sie Klage gegen die Kündigung.

3. Weiterbeschäftigung oder Abfindung erhalten

In der Regel lenken Arbeitgeber bei fehlerhaften Kündigungen ein. Dann ist eine Weiterbeschäftigung zwar möglich, aber in vielen Fällen nicht mehr vom Arbeitnehmer gewünscht. In den allermeisten Fällen läuft ein Vergleich also auf eine Abfindung hinaus.

Fazit: Betriebsbedingte Kündigung – oft ist eine Abfindung möglich!

Natürlich haben die meisten Arbeitgeber kein Interesse an einem langwierigen und kostspieligen Gerichtsverfahren, weshalb oft eine schnelle Einigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber erzielt werden kann. So zum Beispiel auch im Falle der Busfahrerin Sonja, die dreist per Whatsapp gekündigt wurde und sich jetzt über eine Abfindung freuen kann!

Erfahrungsbericht von Sonja


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