Abfindungshöhe - wie viel Abfindung bekomme ich?

Denken Sie im Zusammenhang mit einer arbeitgeberseitigen Kündigung stets an eine Abfindung? Hier dürfte es Ihnen wie den meisten Arbeitnehmern gehen. Schnell rückt bei den weiteren Überlegungen die Frage der Abfindungshöhe in den Mittelpunkt. Da es nur wenig gesetzliche Grundlagen für Abfindungen an sich gibt, kommt es bei der Abfindungshöhe vielfach auf das Geschick in den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber an.

Abfindungshöhe und Faustformel zur Berechnung

Viele arbeitgeberseitigen Kündigungen enden mit einer Abfindung für den Arbeitnehmer. Abfindungen werden dabei nicht gezahlt, weil sie umfassend in arbeitsrechtlichen Gesetzen vorgesehen sind. Abgesehen von wenigen arbeitsrechtlichen oder vertragsrechtlichen Regelungen sind Abfindungen für Arbeitnehmer nicht festgelegt. Eine Ausnahme ist § 1a KSchG ( Kündigungsschutzgesetz). Nach dieser Vorschrift kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Abfindung anbieten, wenn dieser im Gegenzug auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage verzichtet.

In der arbeitsrechtlichen Praxis sind Abfindungszahlungen tatsächlich häufig. Dahinter steht die Tatsache, dass viele arbeitgeberseitige Kündigungen rechtliche Fehler aufweisen und deshalb unwirksam sind. Um das Risiko eines langwierigen Rechtsstreites mit dem Arbeitnehmer zu minimieren, entscheiden sich viele Arbeitgeber lieber für eine Abfindung. Was die Höhe der Abfindung angeht, hat sich dabei eine Faustformel etabliert: Bruttomonatsgehalt x 0,5 x Dauer der Betriebszugehörigkeit in Jahren. Dabei gilt, dass Zeiträume bei der Beschäftigung ab 6 Monaten auf ein volles Jahr hochgerechnet werden. Diese Faustformel gilt typischerweise für die betreffende Berechnung der Abfindungshöhe. Sie wird auch von Arbeitsgerichten angewandt, wenn es im Rahmen einer arbeitsgerichtlichen Verhandlung zur Vereinbarung einer Abfindungszahlung kommt. Es handelt sich um eine Faustformel, von der insbesondere außergerichtlich nach oben für den Arbeitnehmer abgewichen werden kann.

» Berechnungsbeispiel

Sie sind 5 Jahre in dem derzeitigen Betrieb und erhalten nun eine betriebsbedingte Kündigung. Mit ihrer fünfjährigen Betriebszugehörigkeit - in welcher Höhe könnten sie eine Abfindung aushandeln? Es bestehen aus verschiedenen Gründen Zweifel an der Wirksamkeit der Kündigung. Zum einen ist unklar, ob die tatsächlich unterschriftberechtigte Person die Kündigung unterzeichnet hat. Zum anderen scheint die Sozialauswahl fehlerhaft zu sein. Ihr Bruttomonatsgehalt beträgt zurzeit 3500 EURO. Nach der Faustformel könnte sich eine Abfindungszahlung von 8750 EURO ergeben. Ob hier eventuell noch mehr an Abfindung für Sie möglich ist, hängt auch von dem Verhandlungsgeschick Ihrer Anwälte ab. Der Vorteil von mehrabfindung.de Sie zahlen nur etwas, wenn erfolgreich eine Abfindung verhandelt wurde. Gehen Sie bei der Verhandlung leer aus, enstehen keine Anwaltskosten für Sie

Verhandlungsgeschick - Abweichen vom Regelsatz bei der Abfindung

Arbeitsrechtlich versierte Anwälte setzen ihr Verhandlungsgeschick ein, um die Abfindungshöhe insbesondere in außergerichtlichen Vereinbarungen nach oben zu beeinflussen. Viele Arbeitgeber wollen eine arbeitsgerichtliche Auseinandersetzung unbedingt vermeiden. Setzen Rechtsanwälte hier zum richtigen Zeitpunkt mit ihren Verhandlungen und Vorschlägen an, lässt sich häufig für die Arbeitnehmer ein Mehr an Abfindung erreichen. Fassen Sie deshalb immer die Möglichkeit ins Auge, den klassischen Regelsatz bei der Abfindung und die im Kündigungsschutzgesetz festgelegten Höchstbeträge außergerichtlich zu überschreiten. Wir helfen Ihnen dabei.

Fazit

Bei der Abfindung nach einer arbeitgeberseitigen Kündigung sind viele Fragen nicht gesetzlich geregelt. Das bietet eine große Chance, die Abfindungshöhe im Sinne des Arbeitnehmers zu beeinflussen. Wir unterstützen Sie dabei, von Ihrem Arbeitgeber mehr Abfindung zu erhalten. Hier wird die übliche Abfindungshöhe nach der geltenden Faustformel in vielen Fällen überschritten. Vertrauen Sie der Erfahrung und dem Engagement unserer arbeitsrechtlichen Vertragsanwälte. Wenden Sie sich daher nach einer Kündigung durch den Arbeitgeber diret an uns.


Erfahrungsbericht von Sonja


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